Fachmagazin
11. Mai 2026
Zweitplatzierung oder Screen: wann sich welche POS-Fläche lohnt
Am Point of Sale konkurrieren Marken um wenige Quadratmeter und Sekunden Aufmerksamkeit. Die Frage „Display oder Screen?“ klingt einfach, hängt aber stark von Kategorie, Aktionsfenster und Filialtyp ab.
Zweitplatzierungen wirken, wenn das Produkt physisch greifbar sein soll und die Aktion länger als zwei Wochen läuft. Sie brauchen klare Blickachsen vom Hauptgang und ausreichend Bestand, sonst wirkt die Fläche leer.
Screens und digitale Türrahmen eignen sich besser für kurze Impulse, Preisbotschaften oder saisonale Wechsel. Hier zählt die Frequenz der Spotrotation und ob der Standort wirklich im Laufweg liegt — nicht nur in der Filialskizze.
Praktisch bewährt sich eine kurze Checkliste vor der Buchung: Wie viele Kunden passieren die Fläche in der Stoßzeit? Ist das Sortiment vor Ort verfügbar? Passt die Botschaft auf drei Sekunden? Wer diese Punkte ehrlich beantwortet, spart teure Fehlplatzierungen.